Begleiterin des Pfades
Practitioner of the Path
Die Ausbildung befähigt dich, den Pfad mit eigenen Klientinnen und Klienten zu gehen — und sie gibt dir das Recht, dich Begleiterin des Pfades zu nennen.
Die Voraussetzung
Du bist den Pfad selbst gegangen. Alle sechs Stufen, mit denselben Schlössern wie alle anderen. Online, in der Praxis in Baden oder begleitet aus der Ferne — die drei Wege sind gleichwertig.
Keine Abkürzung, auch nicht für ausgebildete Therapeutinnen. Beim eigenen Gehen lernst du, was eine Stufe mit einem Menschen macht. Das lässt sich nicht lesen.
Zehn Module
| 1 | Das Handwerk — Haltung, Erstgespräch, Ausschlusskriterien, die vier Rollen einer Rezeptur, Palpationstest, Dokumentation |
| 2–7 | Die sechs Stufen begleiten — je Stufe: Lernziele, der Ablauf einer Sitzung, die Übungen, die häufigsten Fehler |
| 8 | Wenn etwas schiefgeht — Abbruchkriterien, Erden, Verweisen, und die eigene Unsicherheit als Abbruchgrund |
| 9 | Prüfung und Lizenz |
| 10 | Die Alchemie — als Zusatz, nach der Lizenz |
Wie geprüft wird
Keine Wartezeiten zwischen den Modulen. Beim eigenen Weg arbeitet die Zeit; beim Handwerk arbeitet die Übung. Eine Sperrfrist wäre hier nur Schikane.
Jedes Modul endet mit einer Prüfung aus sieben Fragen und drei Fallbeispielen. Du schreibst zuerst deine eigene Antwort. Erst danach erscheint die erwartete — und du schätzt dich selbst ein: getroffen, teilweise, daneben.
Druck auf die Schulter ist schmerzhaft. Welchen Transformator wählst du und warum?
In der begleiteten Spur lese ich, was du geschrieben hast. Dort zeigt sich in fünf Minuten, ob jemand es verstanden hat.
Modul 9 öffnet sich nicht von selbst. Drei begleitete Fälle, dokumentiert und in der Sangha besprochen, kann keine Maschine beurteilen. Dieses Modul schalte ich frei, nachdem wir die Fälle besprochen haben.
Das Praktische
| Voraussetzung | Der Pfad, alle sechs Stufen |
| Dauer | im eigenen Tempo, üblicherweise sechs bis zwölf Monate |
| Sprache | Deutsch und Englisch |
| Abschluss | Urkunde, Eintrag im Register, Lizenz |
| Preis | CHF 3900, das erste Lizenzjahr inbegriffen |
| Danach | CHF 360 im Jahr für die Lizenz, CHF 40 je Sangha-Abend |
Die Alchemie ist ein Zusatz. Sie steht nach der Lizenz und ist für sie nicht nötig. Ihre zweite Hälfte, die Transmutation, bleibt ausdrücklich Theorie: Stibnit, Realgar, Auripigment und Zinnober sind hochgiftig und werden nicht aufgelegt.