Braucht Akupunktur überhaupt Nadeln?
Nicht unbedingt. In meiner Praxis geht es nicht darum, möglichst viele Nadeln zu setzen, sondern die wenigen entscheidenden Punkte präzise auszuwählen. Oft reichen ein bis drei Nadeln aus, um eine tiefgreifende Wirkung zu erzielen. Dabei arbeite ich mit höchster Genauigkeit und wähle die Punkte so, dass sie den Energiefluss optimal harmonisieren.
Doch Akupunktur bedeutet weit mehr als das Setzen von Metallnadeln. Ursprünglich wurden feine Edelsteinnadeln verwendet – eine Methode, die ich bis heute mit Überzeugung einsetze. Auch ätherische Öle oder Moxa können Akupunkturpunkte aktivieren und die Selbstheilungskräfte sanft anregen.
Diese Ansätze haben nicht nur eine besondere energetische Tiefe, sondern bieten auch praktische Vorteile: Sie sind ideal für Menschen, die Nadeln unangenehm finden, und sie lassen sich leicht in den Alltag integrieren. Ich zeige dir, wie du deine Gesundheit mit einfachen Techniken selbst in die Hand nehmen kannst – achtsam, wirkungsvoll und ganz auf dich abgestimmt.
Akupunktur kann sanft sein – und genau darin liegt ihre Kraft.
Akupressur – Heilung durch sanften Druck
Akupressur ist eine wunderbare Methode, um das Gleichgewicht von Körper und Geist wiederherzustellen. Sie basiert auf denselben Prinzipien wie die Akupunktur, jedoch ohne Nadeln. Stattdessen werden gezielt Akupressurpunkte auf den Meridianen des Körpers mit sanftem Druck stimuliert. Diese Druckpunkte wirken auf die energetischen Blockaden im Körper und regen den natürlichen Fluss des Qi an, wodurch die Selbstheilungskräfte aktiviert werden.
Durch Akupressur können körperliche Beschwerden, emotionale Ungleichgewichte oder auch alltägliche Spannungen gelöst werden. Besonders angenehm ist, dass Akupressur in der Anwendung sanft ist und sich problemlos in den Alltag integrieren lässt. Ich zeige dir, wie du diese Methode selbst anwenden kannst, um dich zu entspannen und deine Gesundheit zu fördern. Akupressur ist ideal, um Stress abzubauen, die Durchblutung zu fördern und die eigene Energie zu stärken – und das ganz ohne Nadeln
Gua Sha
eine sanfte Methode zur Förderung der Durchblutung
Gua Sha ist eine Technik aus der Klassischen Chinesischen Medizin, bei der mit einem speziellen Schaber, häufig aus Jade, Quarz oder Metall, die Haut bearbeitet wird. Durch das gezielte Schaben wird die Blutzirkulation angeregt und die Lymphzirkulation unterstützt. Diese Methode kann besonders bei Muskelverspannungen und Schmerzen sehr hilfreich sein. Auch als Gesichtsanwendung hat Gua Sha sich bewährt, da es die Hautregeneration fördert und das allgemeine Hautbild verbessert.
Schröpfen
Tiefenentspannung und Stärkung des Immunsystems
Schröpfen ist eine weitere altbewährte Methode der CM. Dabei werden Schröpfgläser auf der Haut platziert, die einen Unterdruck erzeugen und die Blutzirkulation intensiv anregen. Diese Behandlung hilft, Verspannungen zu lösen, Schmerzen zu lindern und die Entgiftung des Körpers zu unterstützen. Schröpfen wird oft bei muskulären Beschwerden und Atemwegserkrankungen angewendet, kann aber auch das Immunsystem stärken und für eine tiefgehende Entspannung sorgen.
Bauchnabel Schröpfen
Das Bauchnabelschröpfen ist eine wunderbare Technik, um Kälte aus deinem System auszuleiten. Dazu wird eine Silbermünze in ein Papiertuch gewickelt, welches dann angezündet wird und so ein Vakuum im Schröpfglas erzeugt. So ist dein Bauchnabel geschützt und kann trotzdem die Entgiftung stattfinden. Pathogene Kälte (z.B. von Antibotika) wird so aus deinem System entfernt.
Selfcare
Lerne, wie du Gua Sha und Schröpfen zu deinem täglichen Ritual machst. Wir vermitteln dir das Wissen und die Fähigkeiten, diese traditionellen Heilmethoden in deinen Alltag zu integrieren, sei es in der Praxis oder in einem Workshop. Mit den richtigen Anleitungen kannst du Gua Sha und Schröpfen selbständig zu Hause anwenden und so jederzeit auf dein Wohlbefinden achten. Ob du verspannt bist, deine Haut pflegen möchtest oder einfach nach einem Moment der Ruhe suchst – wir zeigen dir wie das geht.